Mühlengeschichte

 

 

Über 600 Jahre hat die Mappesmühle bereits auf dem Buckel.
Sie hieß damals noch Mühle vom Hanenberge, der heutige Homberg.
1420 musste der Müller 24/8 Korn an den Landsherren als Pacht bezahlen und hatte
die Wälder des Haneberges zu pflegen.
In der Herrschaft Neuweilnau besaß die Mühle das Bannmahlrecht, so dass alle Bauern ihr Getreide
in der Mühle vom Hanenberge mahlen lassen mussten.
1522 wurde die Erbleihe durch Graf Ludwig von Nassau-Saarbrücken an den Schuhmacher Adam Mappes übertragen, die Mühle hieß fortan Mappesmühle.
Anno 1651 übernahm eine Familie Petri für 200 Jahre die Mühle zur Pacht.
Danach übernahmen die Familien Müller und Jung, die Müllerei ging zu Ende, die Landwirtschaft hielt Einzug.
1950 übernahm die Familie Armbruster die Mappesmühle mit Landwirtschaft, später folgte eine Pension, danach ein Restaurant und Discothek, die Kornkammer.